Neue Bestzeit beim 33. München Marathon 2018

Olympiagelände München

Am 14. Oktober um 10:00 Uhr fiel der Startschuss für den Generali München Marathon. Von Beginn an war zu spüren, dass es ein unverhältnismäßig warmer Lauf um diese Jahreszeit werden würde. Die Wettervorhersage sprach von circa 24 Grad um die Mittagszeit, was für das zweite Oktober-Wochenende noch sommerliche Verhältnisse bedeutet.

Die Route des München Marathon führt vom Start am Olympiastadion über Schwabing in den Englischen Garten. Dort geht es in einem Bogen über Bogenhausen Richtung Altstadt, wo einem die bekannten Hotspots wie das Hofbräuhaus, der Gärtnerplatz, das Rathaus, die Bayerische Staatsoper, das Siegestor, und viele mehr begegnen.

Der Lauf selbst gestaltete sich bis nach dem Englischen Garten als angenehm. Nach 15 passierten Kilometern und schattigem Laufweg war noch genug Energiereserve da. Als es Richtung Altstadt ging machte sich jedoch die Hitze ab 11:00-12:00 Uhr in Kombination mit der prallen Sonne auf dem Asphalt bemerkbar. Ab Kilometer 30 bereits begann ein innerer Kampf. Gehe ich weiter das Tempo und fahre weiter auf geplanter Zielzeit oder soll es heute nicht sein?
Auf Höhe des Marienplatz (Kilometer 31) wurde es jedoch laut. Auf beiden Seiten von Zuschauern gesäumt wurden die Läufer mehr oder weniger gezwungen, hier zu zeigen, wieviel Energie nach dieser Distanz trotzdem noch in einem steckt. Das Rathaus, das plötzlich vor einem steht, tut sein Übriges.
Nach diesen 400m Schaulaufen konnte man kurz verschnaufen, um sich dann mit der Frage „Wie knöpfe ich mir die letzten 10 Kilometer vor“ auseinander zu setzen.

In Anbetracht der Zielzeit der besten 10 sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen war ersichtlich, dass die Hitze seinen Tribut gefordert hat und die zweite Marathon-Hälfte bei vielen einen Verlust mehrerer Minuten mit sich zog. Einige Gehpausen waren daher leider nicht zu vermeiden.
Ab Kilometer 40 war das Ziel mit dem Olympiapark schon in Sicht. Auf dem Weg dort hin galt es aber zu beißen. Viel Sonne, kein Schatten und eine sich lang ziehende Gerade bis zum Stadion.
Dort angekommen ging es durch den Tunnel. Zeit für eine kurze Einlage und ab auf die Tartenbahn bis es hieß „Gschafft!“.

Ziel- und neue persönliche Bestzeit 03:47:16!

Startnummer Manuel

Lauftreff-Reise nach Weimar 07.-08.07.2018

Jedem das Seine

Die KZ Gedenkstätte Buchenwald

Wie jedes Jahr, so fand auch heuer wieder eine Lauftreff-Reise statt, diesmal in die Stadt von Goethe und Schiller, nach Weimar. Zu siebt waren wir unterwegs mit dem Rö-Bus, den die Gemeinde Röttenbach Vereinen mietbar zur Verfügung stellt. In gut zwei Stunden erreichten wir über den Frankenschnellweg und durch den Rennsteigtunnel Weimar, wo wir mittags ankamen. Nach dem Einchecken in das Hotel Liszt begaben wir uns zu einem kurzen Stadtrundgang und stärkten uns in einem Café. Für den Nachmittag war eine professionelle Stadtführung gebucht. Unser Stadtführer erläuterte uns kompetent die Stadtgeschichte und zeigte uns das Goethe-Haus, das Weimarer Stadtschloss, das Goethe-Schiller- Denkmal, das Deutsche Nationaltheater, das Goethe Nationalmuseum und die Stadtkirche St. Peter, um die wichtigsten zu nennen. Danach kehrten wir zum Abendessen in ein Restaurant ein. Für den Abend hatte wir Karten für das Kabarettstück „Ehe es kracht“, wo skurrile Eheszenen zum Besten gegeben wurden. Später am Abend stießen wir in der Fußgängerzone am Theaterplatz auf zwei junge Musikstudentinnen, die mit hervorragend vorgetragenen Musical-Melodien (eine Gesang, die andere elektrisches Klavier) zu bezaubern wussten. Hier ließen wir uns in einem Eiscafé nieder und lauschten der Musik.

Herzogin Anna Amalia Bibliothek

Herzogin Anna Amalia Bibliothek

Das Goethehaus

Goethes Gartenhaus

Stadtrundfahrt im historischen Bus

Die Läufer

Das Schloss

Marktbrunnen am Goethehaus

Türstehfrau mit Knödeln

Am Sonntag dann ging es morgens zur Anna Amalia Bibliothek, die nach dem verheerenden Brand 2004 wieder in voller Schönheit strahlt; eine lohnenswerte Besichtigung.
Als letzte Besichtigung stand nun noch das nahe gelegene Konzentrationslager Buchenwald auf dem Programm. Das Konzentrationslager Buchenwald war eines der größten Konzentrationslager auf deutschen Boden und wurde zwischen 1937 und 1945 auf dem Ettersberg bei Weimar als Arbeitslager betrieben. Den damaligen Insassen wurde am Lagertor , von innen lesbar, zynisch mitgeteilt „Jedem das Seine“ warum sie hier sind. Es war erschreckend zu sehen, was Menschen mit Menschen anstellen können, durchorganisiert bis in den Tod.
Die Heimfahrt ging dann wieder problemlos bei bestem Wetter. Gegen 18:30 erreichten wir wieder Röttenbach.

HS