Weltkulturerbelauf Bamberg 2015

Alle 2 Jahre findet in Bamberg der Weltkulturerbelauf statt, der sehr beliebt und somit schnell ausgebucht ist. 5 Läufer des LT-Röttenbach (Conny & Jo, Hartmut, Reinhard und Helmut) haben es dennoch geschafft, einen der begehrten Startplätze für den Halbmarathon zu ergattern. Es herrschte bei einer Temperatur von ca. 16 Grd. C optimales Laufwetter, wenn auch später leichter Regen einsetzte, der die Strecke auf dem Kopfsteinpflaster der Bamberger Altstadt rutschig machte. Der Startschuss zum HM ertönte um 15:30, doch leider setzte sich das Starterfeld nur sehr langsam in Bewegung, da der Startkanal sehr eng begrenzt war. Dieser Umstand führte dazu, dass wir Röttenbacher Läufer erst mit einer Verzögerung von 17 Minuten! die Startlinie erreichten. Dank einer Chipzeitmessung wurde dieser Umstand bei der Ermittlung der Nettolaufzeit aber wieder ausgeglichen. An der Strecke war beste Stimmung dank der etwa 20.000 begeisterten Zuschauer, die die 2967 Halbmarathonis kräftig anfeuerten. Die Laufstrecke selbst war schon recht anspruchsvoll, verlief sie doch mit 280 Höhenmetern über die Altenburg und den Domberg. Alle Röttenbacher Läufer finishten den HM und waren mit ihren individuellen Laufergebnissen angesichts der anspruchsvollen Strecke sehr zufrieden.
In zwei Jahren sind wir sicher wieder dabei.

Helmut Schmidt

In Seoul laufen wir uns langsam warm …

Obwohl es noch Winter ist, sind die Temperaturen in Seoul an diesem Sonntag, den 15. Februar 2015 auf schon angenehme 10 Grad gestiegen … das richtige Wetter für einen Halbmarathon dachten sich Matthias und Rochus.

Gesagt, getan, angemeldet und losgelaufen. Der Veranstalter hatte mal wieder alles im Programm. Vom ganzen Marathon, über 32, 21, und 10 km. Start und Ziel waren im legendären Olympiastadion von 1988. Eine tolle Kulisse erwartete die Läufer, die in Wellen starteten. Bei jeder Welle blies eine zünftige Militärkapelle zum Abmarsch und die Läufer machten sich auf den Weg aus dem Stadion heraus. Der Lindwurm der Läufer schlängelte sich dann wie immer am Fluss entlang und die Radfahrer hatten Mühe eine Kollision mit dem Läuferheer zu vermeiden. Wir hatten uns erst an den 1:40er Luftballon angehängt, konnten ihn jedoch schon bald hinter uns lassen. Auf dem Hinweg gab es leichten Rückenwind, der Flügel verlieh. Ab der Wendemarke hieß es dann wieder gegen den Wind kämpfen und wir haben uns in einem Pulk treiben lassen. Der Einlauf im Olympiastadion nach 1:35:29 war spektakulär und hat Lust auf mehr gemacht … in 4 Wochen startet der internationale Seoul Marathon und da sind wir wieder dabei. Bis dahin grüsst sportlich

Anjeong Haseyo

Rochus Bergmann